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Montafoner Hüttenrunde Wanderführer

Montafoner Hüttenrunde: Mehrtageswanderung in Vorarlberg

Das Montafon ist ein 39 km langes Tal in Vorarlberg, Österreich. Es erstreckt sich zwischen Bludenz und den Gebirgszügen Verwall (im Norden), Silvretta und Rätikon (im Süden). Bei der Montafoner Hüttenrunde handelt es sich um eine Mehrtageswanderung von Hütte zu Hütte, bei der du diese drei Gebirgszüge innerhalb weniger Tagen durchwanderst. 

Wie du dir also vorstellen kannst, ist die Montafoner Hüttenrunde abwechslungsreich wie kaum eine andere Hüttentour in Österreich.

Während unserer 5 Etappen entlang der Montafoner Hüttenrunde (es gibt insgesamt 13) haben uns vor allem die landschaftliche Vielfalt, die gemütlichen Berghütten und der allgemeine Charme der Region begeistert. Entlang diesem zauberhaften Wanderweg sind Wasser, Schnee und Eis deine ständigen Begleiter. Außerdem kommst du den vielen beeindruckenden 3000-ern der Region unglaublich nahe. 

Die 13 Etappen lange, U-förmige Montafoner Hüttenrunde beginnt in Schruns und endet in Latschau, einem Ortsteil von Schruns. Wir hatten unsere Wanderung ursprünglich eigentlich mit 8 Etappen geplant, leider mussten wir aufgrund des schlechten Wetters unsere Route auf 5 Tage reduzieren. Schlussendlich waren wir aber auch mit der verkürzten Variante extrem happy.

In diesem Wanderführer skizzieren wir dir unsere Route über 5 Etappen (4-5 Tage), die bei der Silvretta Bielerhöhe beginnt (mit dem Bus ab Schruns erreichbar) und in Latschau/Schruns endet.


Wann kannst du die Montafoner Hüttenrunde wandern?

Juli, August, September.


Wie schwierig ist die Montafoner Hüttenrunde?

Ausgehend von unseren Erfahrungen auf den Etappen 4 bis 8 würden wir die Montafoner Hüttenrunde als mittel – schwierig einstufen. Sie besteht aus leichten sowie auch aus einigen anspruchsvolleren Abschnitten.

Wir haben die Montafoner Hüttenrunde Mitte Juli absolviert, wo wir noch auf relativ viele Schneefelder getroffen sind (vor allem in der Silvretta). Diese Schneefelder können ein Problem darstellen, wenn du noch unerfahren bist.


Tipps für deine Mehrtageswanderung im Montafon:

Mehr dazu: Packliste für Hüttentouren


Wichtig! Aufgrund der anhaltenden Pandemie müssen sich Hüttenbesucher*innen an neue Sicherheitsregeln und -vorschriften halten. Erkundige dich bitte vorab bei den jeweiligen Hüttenwirt*innen zu den aktuellen Maßnahmen. 

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Montafoner Hüttenrunde durch die Silvretta, Vorarlberg, Österreich

Montafoner Hüttenrunde Wanderführer Übersicht

  • Wanderrouten: Vollständige Route (13 Etappen) & unsere Route (4-5 Etappen)
  • Montafoner Hüttenrunde Wanderkarte
  • Anreise nach Schruns: Öffentliche Verkehrsmittel, Übernachtung
  • Ausgangspunkt der Wanderung
  • Etappen 4 – 8 erklärt: Etappenübersicht, Übernachtung & Verpflegung in den jeweiligen Hütten/Unterkünften
Weitere Informationen zum Wandern in Österreich
Kauf dir eine Wanderkarte / Wanderführer

Unsere Wanderung wurde teilweise von Vorarlberg Tourismus GmbH kompensiert. Dieser Beitrag verlinkt zu Produkten oder Dienstleistungen, die wir schätzen und von denen wir möglicherweise eine kleine Provision erhalten, ohne dass dir dabei zusätzliche Kosten entstehen. Vielen Dank, dass du unseren Blog unterstützt! – Sabrina und Kati! 

Piz Buin, Silvretta Mountains, Vorarlberg, Austria

Montafoner Hüttenrunde Wanderrouten

Montafoner Hüttenrunde: Vollständige Route

  • Etappe 1: (Schruns) – Slibertal – Wormser Hütte (4:15 Stunden, 8.6 km)
  • Etappe 2: Wormser Hütte – Neue Heilbronner Hütte (8:30 Stunden, 22 km)
  • Etappe 3: Neue Heilbronner Hütte – Silvretta Bielerhöhe (8:15 Stunden, 18.3 km)
  • Etappe 4: Silvretta Bielerhöhe – Wiesbadener Hütte (3:30 Stunden, 8.3 km)
  • Etappe 5: Wiesbadener Hütte – Saarbrücker Hütte (4:45 Stunden, 10.7 km)
  • Etappe 6: Saarbrücker Hütte – Tübinger Hütte (2:45 Stunden, 4.6 km)
  • Etappe 7: Tübinger Hütte – Gargellen (5 Stunden, 12.2 km)
  • Etappe 8: Gargellen – Tilisunahütte (4:45 Stunden, 9.9 km)
  • Etappe 9: Tilisunahütte – Lindauer Hütte (2:30 Stunden, 4.6 km)
  • Etappe 10: Lindauer Hütte – Totalphütte (4:45 Stunden, 10.6 km)
  • Etappe 11: Totalphütte – Douglass Hütte (1:11 Stunden, 3 km)
  • Etappe 12: Douglass Hütte – Heinrich Hueter Hütte (2 Stunden, 4.8 km)
  • Etappe 13: Heinrich Hueter Hütte – Latschau (5:15 Stunden, 13.5 km)

Montafoner Hüttenrunde: Unsere Route

  • Tag 1 (Etappe 4): Schruns – Busfahrt zur Silvretta Bielerhöhe – Wiesbadener Hütte (3:30 Stunden, 8.3 km)
  • Tag 2 (Etappe 5): Wiesbadener Hütte – Saarbrücker Hütte (4:45 Stunden, 10.7 km)
  • Tag 3 (Etappen 6 + 7): Saarbrücker Hütte – Tübinger Hütte – Gargellen (7:45 Stunden, 16.8 km)
  • Tag 4 (Etappe 8 + Ausstiegsroute): Gargellen – Tilisunahütte – Tobelsee – Latschau – Schruns (9 Stunden, 21.9 km)

Wir starteten unsere Montafoner Hüttenrunde auf der Silvretta Bielerhöhe, dem Beginn der Etappe 4. Während wir natürlich traurig waren, die Etappen im Verwall aufgrund des schlechten Wetters gänzlich zu verpassen, haben es uns die Silvretta-Etappen extrem angetan.

Am 3. Tag haben wir zwei Etappen kombiniert. Das ist normalerweise nicht vorgesehen, aber durchaus machbar. Vor allem, wenn das Wetter passt. 

Am Tag 4 war die 8. Etappe an der Reihe. An diese hängten wir am selben Tag auch noch unsere Ausstiegsroute an, die uns bis ganz hinunter ins Tal nach Schruns führte. 

Rückblickend wäre es besser gewesen, in der Tilisunahütte (oder auch der Lindauer Hütte) zu übernachten und erst am nächsten Tag nach Schruns zurück zu wandern. Unser letzter Tag war einfach zu lang. Teilt euch diesen Abschnitt der Montafoner Hüttenrunde also besser auf insgesamt 5 Tage auf.

 
Piz Buin, Silvretta Alps, Montafon Hiking Circuit, Austria

Montafoner Hüttenrunde Wanderkarte

Montafoner Hüttenrunde Etappenübersicht
  • Unterkünfte vor/nach der Hüttenrunde
  • Montafoner Hüttenrunde Etappe 4
  • Montafoner Hüttenrunde Etappe 5
  • Montafoner Hüttenrunde Etappe 6 + 7
  • Montafoner Hüttenrunde Etappe 8
  • Ausstiegsroute nach Schruns
Löwen Hotel, Schruns, Montafon Valley, Vorarlberg

Anreise und Übernachtung im Montafon

Anreise nach Schruns-Tschagguns

Wir empfehlen die Anreise mit dem Zug nach Bludenz in Vorarlberg (Hauptverkehrsknotenpunkt). Ab hier bringt dich ein Regionalzug direkt nach Schruns.

Buche dein Zugticket nach Schruns-Tschagguns.


Übernachtung in Schruns-Tschagguns

Schruns (inkl. dem angeschlossenen Tschagguns) ist der Hauptort des Montafons. Auf 690 m Seehöhe gelegen, gibt es hier eine sehr große Auswahl an Unterkünften, Restaurants und Geschäften. Das Dorf ist außerdem sehr gut an den Öffentlichen Verkehr der Region angebunden. Wenn du hier übernachtest brauchst du also wirklich kein Auto.

Budget | Das brandneue TUI Blue Montafon in Tschagguns glänzt durch sein exzellentes Personal, mit seinem Wellnessangebot sowie mit seinen komfortablen Zimmern. Vom Bahnhof in Schruns sind es ca. 12 min. Fußweg zum Hotel.

Mittelklasse | Der urige Gasthof Löwen in Tschagguns ist für all jene, die sich in traditionellen Unterkünften (500+ Jahre) am Wohlsten fühlen. Reservier dir unbedingt einen Tisch im angeschlossenen Restaurant. Hier lernst du die einheimische Kultur hautnah kennen. An das gute Essen im Gasthof Löwen wirst du dich später noch lange zurück erinnern. Vom Bahnhof Tschagguns sind es 6 Gehminuten zum Hotel.

Luxus | In den geschmackvoll eingerichteten Räumlichkeiten der Amrai Suites erwartet dich ein hochprofessionelles Personal, eine herausragende Kulinarik sowie ein Wellnessbereich inkl. Außenpool. In dem neu eröffneten Hotel wird es dir an nichts fehlen. Du erreichst es zu Fuß in weniger als 5 Minuten vom Bahnhof in Schruns.

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Wiesbadener Hütte, Silvretta Mountains, Vorarlberg, Austria

Montafoner Hüttenrunde Etappen-Beschreibung

Tag 1: Montafoner Hüttenrunde

Etappe 4

Anreise zum Ausgangspunkt: Silvretta Bielerhöhe

Startpunkt der 4. Etappe der Montafoner Hüttenrunde ist die Silvretta Bielerhöhe. Es handelt sich um eine Passhöhe (2037 m), die das Vorarlberger Montafon mit dem Paznauntal in Tirol verbindet.

Auch die Silvretta-Hochalpenstraße führt über die Bielerhöhe. Direkt an der Passhöhe befindet sich neben einigen Geschäften und Restaurants auch der beeindruckende Silvretta-Stausee

Ab Schruns erreichst du die Silvretta Bielerhöhe mit dem Bus #85 in ca. 1 Stunde. Die Fahrt kostet 11,70 EUR / Person für eine einfache Fahrt (im Bus nur Barzahlung möglich). 


Etappe 4: Silvretta Bielerhöhe – Radsattel – (Hohes Rad) – Radsattel – Wiesbadener Hütte

  • Distanz: 8.3 km
  • Schwierigkeit: Leicht 
  • Min. Höhe: 2025 m
  • Max. Höhe: 2660 m
  • Anstieg gesamt: 706 m
  • Abstieg gesamt: 295 m
  • Benötigte Zeit: 3:30 Stunden
  • Mittagessen: Du kannst am Ausgangspunkt der Wanderung essen (Bielerhöhe).

Diese (erste) Etappe ist mit 3:30 Stunden eine relativ Kurze. Für diejenigen, die Etappe #2 (22 km) und #3 (18,3 km) gewandert sind, fühlt sich die 4. Etappe wahrscheinlich wie ein wohlverdienter und dringend benötigter “Erholungstag” an.

Für alle, die ihre Wanderung so wie wir hier starteb, ist die Etappe 4 eher einfach und kurz. Um deinen heutigen Wandertag etwas zu verlängern, kannst du dir zusätzlich noch das Hohe Rad (2934 m) vornehmen. 


Von der Silvretta Bielerhöhe zum Radsattel (2:40 Stunden)

Von der Bushaltestelle der Silvretta Bielerhöhe wandere zunächst in Richtung Tirol. Folge anschließend dem markierten Wanderweg Richtung Wiesbadener Hütte, der dich ins bezaubernde Bieltal (Bieler Tal) führt. 

Sobald sich der Weg teilt, folge dem linken Weg, der dich über das Bieltal zur Wiesbadener Hütte (3:15 Std.) und zum Radsattel (2:15 Std.) bringt. Es gibt verschiedenste Wege zur Wiesbadener Hütte. Der über das Bieltal ist allerdings der Schönste. Im weiteren Verlauf erhältst du spektakuläre Aussichten auf die Serpentinen der Silvretta-Hochalpenstraße.  

Entlang des Bieltalbaches steigt der Weg kontinuierlich bis zum Radsattel an. Begleitet vom Rauschen des Baches folge dem einfachen Talweg für gut 1:30 Stunden, bevor es langsam steiler wird. 

Bevor du den Radsattel erreichst, musst du noch einige größere Felsen (im Frühsommer auch Schneefelder) bezwingen. Auf der rechten Seite befindet sich der Radsee. Wir haben übrigens bei unserer Wanderung am Weg zum Radsattel dutzende Steinböcke angetroffen.

Der Radsattel (2652 m) ist der Bergsattel zwischen dem Bieltalkopf (2797 m) und dem Hohen Rad (2934 m). Sobald du den Sattel erreichst, wirst du deinen Augen nicht trauen. Mit seinen Gletschern und messerscharfen Gipfeln scheint die imposante Silvretta den Himmel zu durchbohren. 

Vom Radsattel sind es nur noch ca. 50 Minuten zur Wiesbadener Hütte. 


Optionaler Abstecher: Hohes Rad (3 Stunden gesamt)

Alle, die heute noch einen Gipfel erklimmen wollen, biegen am Radsattel rechts in Richtung Radschulter (30 Minuten) ab. Hier musst du zunächst einen Hang aus Geröll überqueren.

Von der Radschulter (2697 m) sind es 40 Minuten Aufstieg zum Gipfel. Dieser (schlecht markierte) Weg erfordert etwas Kletterei, absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Wir empfehlen dir, deinen schweren Rucksack vor dem Aufstieg bei der Radschulter abzulegen.

Der Gipfel belohnt dich mit einem traumhaften Panoramablick auf die Silvretta und die umliegenden Gebirgsketten. Der Rückweg zum Radsattel erfolgt auf dem gleichen Weg. 

  • Distanz: 3.1 km
  • Min. Höhe: 2618 m
  • Max. Höhe: 2934 m
  • Anstieg gesamt: 373 m
  • Abstieg gesamt: 373 m

Radsattel zur Wiesbadener Hütte (50 Minuten)

Vom Radsattel wandere zunächst in Richtung eines kleinen Teiches geradeaus bergab. Bevor du den Teich erreichst, teilt sich der Weg. Folge dem linken Weg zur Wiesbadener Hütte (40 Minuten). Ab hier wanderst du wieder leicht bergauf und folgt für die nächsten 30 Minuten einem hügeligen Wanderweg. 

Die Silvretta breitet sich nun erhaben vor dir aus und bildet ein visuelles Crescendo aus emporsteigenden Berggipfeln, die durch das Gletschereis akzentuiert werden. Spätestens jetzt wirst du dir bewusst werden, dass dich in den kommenden Tagen einige Abenteuer erwarten.

Deinen Tag beschließt du heute in der Wiesbadener Hütte (2443 m). Sie ist eine äußerst beeindruckende Berghütte mit traumhaften Ausblicken auf den Piz Buin, den Ochsentaler Gletscher und das Silvrettahorn

 

Übernachte in der Wiesbadener Hütte (2443 m)

  • Reservierung: Online
  • Duschen: 1 EUR für 1:30 Minuten, betrieben mit 1 EUR-Münzen.
  • Trinkwasser: Das Leitungswasser ist trinkbar.
  • Steckdosen: In den Zimmern oder auf den Gängen (kostenlos).
  • Bezahlung: Ausschließlich Barzahlung
  • Essen: Sehr gut
  • Halbpension oder à la carte: Beides möglich
  • Zimmer: Lager oder Zwei-Bett-Zimmer

Die Wiesbadener Hütte ist eine große Berghütte, die als Ausgangspunkt für Gletscher- und Klettertouren zum Piz Buin und den umliegenden Gipfeln dient. Bei der Ankunft in der Hütte ist das Adrenalin fast greifbar. Am Wochenende wird die Hütte vor allem als Ausgangspunkt für Gruppentouren sowie von unabhängigen Kletterern genutzt. 

Das Hüttenmanagement der Wiesbadener Hütte hat uns wirklich begeistert. Das Personal ist trotz des hohen Andrangs aufmerksam, schnell und freundlich. Sie haben es wirklich drauf!

 
Silvretta Reservoir, Silvretta Alps, Austrian Alps, Austria

Tag 2: Montafoner Hüttenrunde

Etappe 5

Etappe 5: Wiesbadener Hütte – Ochsental – Silvrettasee – Klostertal – Verhupftäli – Litzner Sattel – Saarbrücker Hütte

  • Distanz: 10.7 km
  • Schwierigkeit: Der erste Abschnitt ist leicht, der 2. schwierig.
  • Min. Höhe: 2037 m
  • Max. Höhe: 2737 m
  • Anstieg gesamt: 801 m
  • Abstieg gesamt: 704 m
  • Benötigte Zeit: 4:45 Stunden
  • Mittagessen: Keine Mögllichkeit unterwegs

Die 5. Etappe des Montafoner Hüttenwegs startet einfach. Du wanderst zunächst entlang der breiten Schotterstraße des Ochsentals hinunter zum Silvretta Stausee. Hinter dir leuchtet der Piz Buin in warmen Orangetönen.

Sobald die Schotterstraße den Silvretta Stausee Rundweg kreuzt, halte dich links. Du folgst zunächst dem Stausee Rundweg und überquerst eine Brücke. Bald darauf biegst du neuerlich nach links ab in Richtung Saarbrücker Hütte (ausgeschildert 3:15 Stunden). 

Ein flacher, ebener Weg folgt dem Klostertaler Bach talaufwärts. Nach etwa 700 Metern hast die Möglichkeit, den Bach zu queren, um dem Wanderweg auf der rechten Seite des Klostertaler Bachs zu folgen. Wir haben den Bach hier nicht überquert, da uns der breite Wanderweg auf der linken Seite leichter erschien.

Später stellte sich allerdings heraus, dass das vorzeitige Überqueren zur rechten Seite des Baches der „einfachere“ Weg gewesen wäre. Wenn du auf der linken Seite bleibst, musst du den Bach später über zwei schmale, wackelige Holzbretter (“Brücken”) queren. Sabrina hasste diese Passage.

Nachdem du die rechte Bachseite erreicht hast, geht es ziemlich schnell und steil hinauf zum Litznersattel. Hier handelt es sich um einen echten „Wadlbeisser“. 

Während du hinauf wanderst, verbessern sich deine Ausblicke mit jedem Schritt. Das Klostertaler Egghorn (3120 m), der Schattenkopf (3114 m), die Schattenspitze (3202 m), die Schneeglocke (3223 m) und der Knoten (3190 m) erheben sich prächtig vor dir und bilden ein unheimliches Ensemble aus pechschwarzen Gipfeln. 

Auf der Hochebene angekommen hast du erstmal Zeit zum Verschnaufen. Du wanderst für einige Meter auf ebenem Gelände weiter, bevor der Weg durch eine felsige Landschaft wieder ansteigt. Es sieht zunächst so aus, als müsstest du Felsbrocken durchqueren. Der Weg ist allerdings sehr gut geführt, so dass dieser Teil tatsächlich einfacher ist, als du zunächst erwarten würdest.

Sobald du die erste Kuppe erklommen hast (leider nicht noch nicht der Sattel), kannst du weiter unten einen winzigen Bergsee erkennen. Wandere nun bis zu diesem kleinen Tümpel bergab. Danach startest du deinen letzten Anstieg hinauf zum Litznersattel.

Vom Litznersattel (2740 m) sind es noch ca. 50 Minuten bis zur Saarbrücker Hütte. Die Hütte ist bereits vom Sattel aus erkennbar. Der Abstieg ist zunächst rutschig, wird aber zunehmend leichter. Wir mussten mehrere Schneefelder überqueren, bevor wir den „Talboden“ erreichten.

Der Weg kreuzt etwas später eine Straße, der man bis zur Hütte folgen kann (20 Minuten). Es gibt auch einen Wanderweg, der etwas schneller ist. 

 

Übernachte in der Saarbrücker Hütte (2538 m)

  • Reservierung: Online
  • Duschen: 3 EUR für eine 4-minütige Dusche. Du erhältst eine Duschmarke.
  • Trinkwasser: Das Leitungswasser ist trinkbar.
  • Steckdosen: Am Gang oder im Speisesaal (in der Nähe des “Bestellfensters”)
  • Bezahlung: Nur Barzahlung möglich.
  • Essen: AUSGEZEICHNET!!!!
  • Halbpension oder à la carte: Beides verfügbar: À la carte (5 Optionen) oder Halbpension (3-Gänge-Menü).
  • Zimmer: Lager oder Zwei-Bett-Zimmer

Die Saarbrücker Hütte ist eine gemütliche Berghütte mit wunderbaren Ausblicken auf den Großlitzner (3109 m) und das Große Seehorn (3121 m). Ob du nun die späte Nachmittagssonne auf der Außenterrasse genießt oder du es dir lieber im Speisesaal der Hütte gemütlich machst – diese Hütte wird deine Liebe zu den österreichischen Berghütten vertiefen. Es erwartet dich exzellentes Essen, serviert mit einem freundlichen Lächeln.

 
Saarbrucker Hütte, Silvretta Alps, Austria

Tag 3: Montafoner Hüttenrunde

Etappe 6 und 7

Etappe 6: Saarbrücker Hütte (Gletscherfreier Weg) – Seelücke – Richtung Schottensee (CH) – Plattenjoch – Tübinger Hütte

  • Distanz: 4.6 km
  • Schwierigkeit: Schwierig
  • Min. Höhe: 2190 m
  • Max. Höhe: 2774 m
  • Anstieg gesamt: 398 m
  • Abstieg gesamt: 746 m
  • Benötigte Zeit: 2:45 Stunden
  • Mittagessen: Tübinger Hütte

Die 6. Etappe (unser 3. Tag) beginnt mit einem 50-minütigen Anstieg zur Seelücke. Bei Seelücke geht es zunächst bergab in die Schweiz, in Richtung Schottensee. Auf der Schweizer Seite wanderst du nun über das Seetal und aufs Plattenjoch. Der Abstieg ist zunächst mit Holzbalken unterstützt. Sei hier besonders vorsichtig, denn das Gelände ist nicht sehr stabil.

Umgeben von schroffen Hängen und Felsen fühlt du dich auf dieser Seite ziemlich einsam. Nach etwa 30 Minuten biegst du rechts ab in Richtung Plattenjoch. Es gibt einige Stahlketten, die dir den Aufstieg zum Joch erleichtern.

Vom Plattenjoch geht es zurück nach Österreich. Nach 1:30 Stunden Abstieg (520 m) erreichst du die Tübinger Hütte. Der Weg ist zunächst ziemlich rutschig und steil. Mitte Juli waren 70% des Weges mit Schnee bedeckt. Wanderstöcke bewahren dich vor unsanften Stürzen. Der letzte Abschnitt zur Hütte ist mit Alpenrosen gesäumt. 

Die 6. Etappe der Montafoner Hüttenrunde endet bei der Tübinger Hütte. Die meisten Wander*innen übernachten hier. Unser Plan war es allerdings, in der Tübinger Hütte Mittag zu essen und anschließend weiter nach Gargellen zu wandern. Das Zusammenlegen der Etappen 6 und 7 ist machbar, wenn du konditionell fit bist und du es dir zutraust, 16,8 km an einem Tag zu wandern.

 

Etappe 7: Tübinger Hütte – Mittelbergjöchli – Vergaldner Jöchli – Vergadnertal – Alpe Vergalden – Gargellen

  • Distanz: 12.5 km
  • Schwierigkeit: Einfach – Mittel
  • Min. Höhe: 1406 m
  • Max. Höhe: 2513 m
  • Anstieg gesamt: 343 m
  • Abstieg gesamt: 1109 m
  • Benötigte Zeit: 5 Stunden
  • Mittagessen: Alpe Vergalden

Von der Tübinger Hütte wanderst du für einige Meter zurück und biegst anschließend den Wegweisern folgend zum Vergaldner Joch (1:45 min) und Gargellen (5 Stunden) nach rechts ab. Steinplatten bringen dich über den Garnerabach

In der nächsten Stunde geht es horizontal über die Berghänge auf die gegenüberliegende Seite des Garneratals (direkt gegenüber der Tübinger Hütte). Der Weg durchquert abwechselnd Geröll- und Grashänge, bevor er zum Mittelbergjöchli (Pass) aufsteigt.

Beim Ausblick auf die Tübinger Hütte und die sich darüber erhebende Bergwand (das Plattenjoch!) wirst du deinen Augen kaum trauen. WIE UM ALLES IN DER WELT SIND WIR DA RUNTERGEKOMMEN?!?!?

Am Mittelbergjöchli angekommen geht’s zunächst bergab. Danach startet der Gegenanstieg zum Vergaldner Jöchlipass. Die beiden Pässe sind nur 780 Meter voneinander entfernt. 

Das Vergaldner Jöchli lädt zum Verweilen ein. Leg deinen Rucksack ab, genieß die traumhaften Rundumblicke und ruh dich erst mal aus. In der Ferne kannst du sogar schon die Kalksteingipfel des Rätikons erkennen! 

Von hier aus geht’s nur noch bergab! Vom Vergaldner Joch sind es ca. 2 Stunden zur Alpe Vergalden und 3:15 Stunden nach Gargellen. Der Abstieg ist traumhaft schön und angenehm einfach. Du durchquerst grasbewachsene Hänge, die mit Wildblumen übersät (z.B. mit dem königsblauen Enzian, dem violetten Feenhut, dem babyblauen Vergissmeinnicht, der rosa Alpenrose und dem gelben Hahnenfuß). 

Beim Rotbühel angekommen biege nach rechts ab und folge dem Talweg des Vergaldatals, der parallel zum Vergaldenbach verläuft. Leichteres Gehen, juhu!!

Der Weg bringt dich schließlich zur Alpe Vergalden (1820 m), einer aktive Sennerei, die von weidenden Kühen umgeben ist. Du wirst die Kuhglocken schon von weitem hören.In Vorarlberg nennt man eine Alm übrigens „Alpe“. 

Die Alpe Vergalden ist ein idealer Ort, um sich auszuruhen, den hausgemachten Muntafuner Sura Kees zu probieren und die traumhafte Landschaft zu genießen. Wenn du einen Blick in die Hütte der Alpe wirfst, kannst du bei der laufenden Käseproduktion zusehen. Die Alpe Vergalden ist bis dato unsere Lieblingsalpe in Vorarlberg!

Nach einer wohlverdienten und erholsamen Pause wanderst du weiter talabwärts entlang der Straße. Nach etwa 35 Minuten kommst du zu einer Weggabelung. Nimm den rechten Weg, der bergab führt. Biege im Anschluss an der nächsten Kreuzung neuerlich rechts ab (Gargellen ausgeschildert mit 25 Minuten).

Du überquerst im Anschluss noch eine Brücke und gehst durch einen Wald, bevor du das Dorf Gargellen erreichst. 

 

Übernachte in Gargellen im Hotel Alpenrose (1423 m)

Nach ein paar Übernachtungen in Berghütten ist es ein absoluter Genuss, wieder in einem Hotel zu schlafen. Das Hotel Alpenrose hat uns in jeder Hinsicht begeistert:

  • Köstliches Abendessen. Das Salatbuffet ist besonders reichhaltig.
  • Entspannender Wellnessbereich. Nutze noch vor dem Abendessen den entspannenden Wellnessbereich, der mit einer finnischen Sauna, einer Dampfsauna, einer Infrarot-Sauna und einem Ruheraum ausgestattet ist. Nach unserer 16 km langen Wanderung war dies ein absoluter Segen für unsere müden Beine!
  • Liebenswürdiges und hilfsbereites Personal.
  • Sonnenuntergang vom Balkon.
  • Ideale Lage. Das Hotel liegt direkt am Wanderweg zur Tilisuna Hütte.
  • Hohe Flexibilität. Wir sind am nächsten Morgen schon früh los gestartet (6 Uhr). Uns wurde problemlos bereits am Vorabend ein Frühstückspaket vorbereitet. 

Buche deinen Aufenthalt im Hotel Alpenrose.

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Tilisunahütte, Vorarlberg, Austria

Tag 4: Montafoner Hüttenrunde

Etappe 8

Etappe 8: Gargellen – Untere Röbialpe – Obere Röbialpe – Sarottlajoch – Plasseggenpass – Grubenpass – Tilisunahütte

  • Distanz: 9.6 km
  • Schwierigkeit: Mittel
  • Min. Höhe: 1425 m
  • Max. Höhe: 2395 m
  • Anstieg gesamt: 1068 m
  • Abstieg gesamt: 284 m
  • Benötigte Zeit: 4:45 Stunden
  • Mittagessen: Ronggalpe (zu Beginn der Etappe) / Tilisunahütte

Gargellen nach Sarottlajoch (3 Stunden)

Vom Hotel Alpenrose folge dem Wanderweg in Richtung Ronggalpe. Überquere zunächst eine Wiese. Während deinem Aufstieg zur Alpe bieten sich ein herrliche Ausblick auf das Dorf Gargellen. Nach ca. 25-30 Minuten erreichst du die Ronggalpe, einer idyllische Alpe, die von Eseln, Schweinen und Pferden bewohnt wird. 

Kurz vor der Alpe (Hütte) zweigt der Weg nach rechts ab und führt bergab in Richtung Sarottlajoch (3 Std.) und Tilisuna Hütte (4:15 Std.). Überquere anschließend den Röbibach.

Der anschließende Aufstieg führt dich über abfallende Almlandschaften und durch einen Wald. Die Obere Röbialpe ist durch eine einzelne Holzhütte, ein Kreuz sowie einer Bank gekennzeichnet. Der Weg flacht ab. Halte dich rechts und quere die Alpe horizontal.

Sobald du den Hang umrundet hast und „um die Ecke“ biegst, geht es auf einem leicht ansteigenden Weg weiter in Richtung Sarottlajoch. Der Weg wurde an einigen Stellen durch Murenabgänge ausgewaschen. Sei also vorsichtig. 


Sarottlajoch zur Tilisunahütte (1:45 Stunden)

Vom Sarottlajochpass (schweiz-österreichische Grenze) wandere zunächst für 20 weitere Minuten auf der Schweizer Seite zum Plasseggenpass (schweizerisch-österreichische Grenze). Vor dir liegt nun der Rätikon, welcher mit seinem hellen Kalkgestein einen spannender Kontrast zu der kristallinen Silvretta darstellt. 

Vom Plasseggenpass (2354 m) wanderst du zwischen dem Rätikon und der Silvretta durch weiches, lehmiges Gelände zum Grubenpass.

Vom Grubenpass sind es noch ca. 30 Gehminuten bis zur Tilisunahütte. Du kommst an einigen kleinen, mit Wollgras umzingelten Tümpeln vorbei. Wir mussten diesen Abschnitt leider bei Regen wandern, es war aber trotzdem ein Genuss. Die Tilisunahütte liegt spektakulär hoch über dem Tilisunasee. 

 

Übernachte in der Tilisunahütte (2211 m)

Nach Kaffee und Kuchen auf der Tilisunahütte ging es für uns weiter zum Tobelsee und im Anschluss sogar ganz hinunter ins Montafon nach Schruns. Unsere letzte Etappe ist im im nächsten Abschnitt beschrieben. Mit Pausen brauchten wir von Gargellen nach Schruns 11 Stunden (5:50 – 17 Uhr). Rückblickend wäre es besser gewesen, in der Tilisunahütte zu übernachten, und erst am nächsten Tag ins Montafon abzusteigen. 

  • Duschen: 1 EUR für 1 Minute
  • Trinkwasser: Leitungswasser ist trinkbar
  • Steckdosen 
  • Bezahlung: Bar- und Kartenzahlung möglich.
  • Essen: Sehr gut
  • Zimmer: Zimmer mit 5-7 Betten. Schlafsaal: Schlafsaal mit 10-13 Betten.
 
Lake Tobelsee, Rätikon Alps, Austria

Tag 5: Montafoner Hüttenrunde

Exit Route

Ausstiegsroute: Tilisunahütte – Schwarzhorn-Sattel – Tobelsee – Alpilaalpe – Gauer Tal – Latschau

  • Distanz: 8 km
  • Schwierigkeit: Mittel
  • Min. Höhe: 993 m
  • Max. Höhe: 2209 m
  • Anstieg gesamt: 85 m
  • Abstieg gesamt: 1302 m
  • Benötigte Zeit: 4 Stunden
  • Mittagessen: Bei der Alpilaalpe gibt’s kleinere Mahlzeiten.

Die 9. Etappe der Montafoner Hüttenrunde führt zur Lindauer Hütte. Da wir diese Route bereits im Jahr zuvor beim Rätikon Höhenweg gewandert sind, haben wir diesmal einen anderen Weg gewählt. 

Von der Tilisunahütte ging es für uns weiter über den Schwarzhornsattel (2171 m) zum Tobelsee. Mit dem Tilisunasee zu deiner Rechten wanderst du zu einer mit Kühen übersäten Weide zunächst bergab. Bevor du den zweiten Weidezaun durchschreitest, halte dich an der Weggabelung links in Richtung Schwarzhorn Sattel.

Vom Schwarzhornsattel aus sind es rund 20 Minuten Abstieg zum Tobelsee. Dieser winzige See bietet dir eine der besten Aussichten auf die Drei Türme, der Triade des Rätikons. Wir verbrachten hier eine gute Stunde, um die Aussicht zu genießen, unsere Füße im klaren Seewasser abzukühlen und um ein paar Fotos zu schießen (die Spiegelung ist grandios!).

Vom See aus führt dich ein einfacher Weg hinunter zur Alpilaalpe (45 Minuten). Die Aussichten sind traumhaft schön. Zu deiner Linken kannst du die Lindauer Hütte am Fuße der Drei Türme erkennen, zu deiner Rechten das Montafon.

Von der Alpilaalpe folgst du der Straße, bis du einen Wanderweg entdeckst. Du wanderst weiter bergab über einen Berghang hinunter ins Gauer Tal. Dort triffst du auf den breiten Gauertalweg, der nach Latschau führt.

Von Latschau nimmst du am besten den Bus zurück nach Tschagguns oder Schruns.


Latschau – Schluchtweg – Tschagguns – Schruns

Alternativ kannst du über den Schluchtweg, der parallel zum Rasafei-Bach verläuft, nach Tschagguns absteigen. Kurz vor dem Hotel Montabella in Latschau beginnt der Schluchtweg auf der rechten Seite. Folge diesem Weg bis Tschagguns.

In Tschagguns überquere den Fluss und wandere noch für weitere 1,5 km nach Schruns.

  • Distanz: 4.3 km
  • Min. Höhe: 660 m
  • Max. Höhe: 1053 m
  • Anstieg gesamt: 23 m
  • Abstieg gesamt: 393 m

Übernachte in Schruns-Tschagguns

Damit du deine Auszeit in den Bergen nicht gleich wieder zunichte machst, können wir eine Übernachtung im Anschluss an die Montafoner Hüttenrunde nicht genug empfehlen:

Budget | TUI Blue Montafon

Mittelklasse | Gasthof Löwen

Luxus | Amrai Suites

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Silvretta Peaks, Montafon Trekking Route, Vorarlberg, Austria

Wandern in den Alpen

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Montafoner Hüttenrunde, Wanderführer, Österreich
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@moonhoneytravelers
  • Heading to Val Gardena this summer?

These are our favorite hikes in the region:

1. Seceda Ridgeline to Rifugio Firenze – Easy-moderate circuit trail starting in Ortisei. 

2. Resciesa to Rifugio Brogles and Seceda Ridgeline – Moderately difficult circuit trail. The panascharte is still closed, so you must cross the Odle Group via the Mittagscharte

3. Rifugio Stevia and Col dala Pieres – Difficult circuit hike starting in Selva di Val Gardena.

4. Lake Pisciadù and Pisciadù Peak Hike – Difficult loop, or point-to-point hike starting at Gardena Pass.

5. Monte Pic Summit Hike – Moderately difficult circuit hike, starting at the Praplan car park, above Santa Cristina.

6. Alpe di Siusi to Monte Pana – Easy hike starting at the Ortisei-Alpe di Siusi Ropeway mountain station and ending in Santa Cristina.

7. Sassolungo Loop Trail – Moderate day hike starting at Sella Pass.

More info: https://www.moonhoneytravel.com/best-hikes-val-gardena-dolomites-italy/
  • The charming fishing village of Port Isaac in Northern Cornwall, England.
  • A few reasons why we love coastal walking in Cornwall, England. 

🥾The whole Cornish coast is accessible to the public. There are no obstructions.

🍓Food is readily available. There are many casual take-away eateries, bakeries and pasty shops, tea rooms, and pubs along the coast.

👍Excellent trail etiquette. Locals are very friendly and courteous on the trail. People greet, let you pass, and smile. We’ve hiked in enough countries around the world to no longer take that for granted. 

🌳There’s no ugly infrastructure or crude developments along the coast. 

🪧Trails are well-maintained and signed. There’s no confusion about where to go. 

Have you been to Cornwall? What do you love most about hiking in England? 

📍Watergate Bay
  • The gorgeous Golden Bay to Ġnejna Bay coastal walk in Malta.
  • May is around the corner and we know some of you are traveling to the Dolomites.

Swipe right ➡️ to find out which huts are open. 

Full list on the blog:
https://www.moonhoneytravel.com/best-time-to-visit-the-dolomites/

📍Tre Cime di Lavaredo
  • Learn these words and phrases before you hike in Mallorca. ➡️ swipe right

💾 Save this post for future reference.

🥾Check out the blog for a guide to the best day hikes, where to stay for hiking, info on trail signage and more. 

📍Platja des Coll Baix